Kontakt

Sie sind interessiert an Kooperationen, Advertorials bzw. Interviews oder möchten mich als Model buchen?

Diesbezügliche Anfragen gerne an
settebello_hh­@gmx.de

Preise und vollständiges Mediakit nur auf Anfrage.

Newsletter

Melde dich jetzt zu unserem Newsletter an:



*Mit Betätigen des Buttons „Absenden“ willige ich zum wiederholten Erhalt unseres Newsletters ein. Diese Einwilligung können Sie jederzeit widerrufen. Weitere Hinweise finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Toskana Roadtrip – Comer See – Vinci – Florenz – Lucca – San Gigminano – Volterra – Siena

28. August 2020 / Unbeauftragte Werbung

Jetzt lesen

In dieser durch den Corona-Virus geprägten Zeit überlegten wir lange, ob wir unseren geplanten Italien-Trip antreten sollen oder nicht. Nachdem wir während unserer Stiefel-Generalprobe von Meran nach Forte dei Marmi im Juli einen sehr guten Eindruck vor Ort hatten und uns hier sogar wesentlich sicherer fühlten als an Norddeutschlands Ostseeküsten und Seen, entschieden wir uns dazu, die Reise Richtung Italien anzutreten. Allerdings nicht mit dem Flugzeug, sondern mit dem Auto. Dafür waren uns jedoch Sizilien oder Ischia als Destinationen zu weit. Stattdessen entschieden wir uns für einen Toskana Roadtrip. Hierher hatten wir bereits vor über 5 Jahren eine ausführliche Reise gemacht, wollten jedoch unsere verschwommenen Erinnerungen auffrischen. Meine Erfahrungen hinsichtlich Unterkunft, Restaurants und Unternehmungen möchte ich hier gerne mit Euch teilen.

Wer sich übrigens aufgrund der aktuellen Lage nicht ganz sicher ist, ob er die Reise antreten soll, dem empfehle ich einen Blick auf die Seite des auswärtigen Amtes.

Unsere diesjährige Route des Toskana Roadtrips

Den Ausgangspunkt unseres Trips bildete der Comer See. Nach unserer 12-stündigen Fahrt von Hamburg aus war dieser unser erstes Ziel. Von dort aus arbeiteten wir uns weiter Richtung Toskana vor. Wenngleich der Comer See nicht zur Toskana gehört, möchte ich Euch dennoch meine diesbezüglichen Empfehlungen aussprechen. Auch habe ich noch eine Reihe an Toskana Tipps aus vergangenen Urlauben für Euch.

Unsere diesjährige Route bildeten die folgenden Städte: Menaggio/ Como – Vinci – Florenz – Lucca – San Gigminano – Volterra – Siena – Rezzonico / Comer See. Bei der Auswahl der Unterkünfte waren uns vor allem

  • Lage/ Ausblick,
  • Sauberkeit sowie
  • ein Swimmingpool für unsere 3-jährige Tochter wichtig.

Menaggio, Comer See, als erster Stop vom Toskana Roadtrip

Noch während unserer Anreise war nicht klar, ob wir den Bodensee oder den Comer See ansteuern sollten. Schlußendlich lief es dann auf den Comer See hinaus, denn wir wollten möglichst viele Kilometer Richtung Toskana an nur einem Tag geschafft haben. Und da unsere Kleine mit knapp drei Jahren wirklich gut mitgespielt hatte, bot sich dieses als Ziel einfach an.

Grand Hotel Cadenabbia

Nach extensiver Hotelrecherche auf Booking stach mir immer wieder das Grand Hotel Cadenabbia ins Auge, für das wir uns auch entschieden. Denn von dessen Dachterrasse mit Pool und Bar hat man einen fantastischen Panoramablick. Die Altbauzimmer strahlten im alten italienischen Glanz, was uns jedoch nicht störte. Freunde moderner Kongresshotels sind hier sicherlich jedoch nicht richtig aufgehoben. Darüber hinaus ist das überaus freundliche Personal hervorzuheben. Und sollte der Service auf der Dachterrasse einmal etwas länger dauern, kann man dies gut und höflich an der Rezeption adressieren. Dennoch: Lage, Interior, Freundlichkeit und Aussicht sind die großen Vorzüge des Grand Hotels. (Zugegebenermaßen kam mir das 5-Sterne-Grand-Hotel Tremezzo mit seinem im See gelegenen Pool auch in den Sinn. Aber mit den knapp 900 Euro die Nacht ließen wir hier letzten Endes den Preis entscheiden.)

Grand Hotel Cadenabbia in Menaggio am Comer See als Auftakt vom Toskana Roadtrip
Grand Hotel Cadenabbia, Menaggio, Comer See
Grand Hotel Cadenabbia in Menaggio am Comer See als Auftakt vom Toskana Roadtrip
Grand Hotel Cadenabbia in Menaggio am Comer See als Auftakt vom Toskana Roadtrip
Dachterrasse Grand Hotel Cadenabbia
Grand Hotel Cadenabbia in Menaggio am Comer See als Auftakt vom Toskana Roadtrip
Grand Hotel Cadenabbia in Menaggio am Comer See als Auftakt vom Toskana Roadtrip
Grand Hotel Cadenabbia in Menaggio am Comer See als Auftakt vom Toskana Roadtrip
Grand Hotel Cadenabbia in Menaggio am Comer See als Auftakt vom Toskana Roadtrip
Grand Hotel Cadenabbia in Menaggio am Comer See als Auftakt vom Toskana Roadtrip
Grand Hotel Cadenabbia in Menaggio am Comer See als Auftakt vom Toskana Roadtrip
Grand Hotel Cadenabbia in Menaggio am Comer See als Auftakt vom Toskana Roadtrip
Grand Hotel Cadenabbia in Menaggio am Comer See als Auftakt vom Toskana Roadtrip
Grand Hotel Cadenabbia in Menaggio am Comer See als Auftakt vom Toskana Roadtrip

Ausflüge nach Belaggio & Varenna mit der Fähre

Unweit vom Grand Hotel befördert Euch die Fähre zur gegenüberliegenden Seeseite. Für nur 15 Euro für zwei Personen könnt Ihr die malerischen Orte Belaggio oder Varenna besuchen. Bereits die Überfahrt ist ein wahres Highlight und bietet eine fantastische Sicht auf die pittoresken Ortschaften. Da wir gehört hatten, dass Belaggio sehr gut besucht war, konzentrierten wir uns auf Varenna. Die Villa Monastero solltet Ihr Euch auf keinen Fall entgehen lassen. Die Parkanlage lädt die Besucher förmlich zum Verweilen ein. Besonders schön ist der Besuch in der Nachmittagssonne, wenn sich die Sonnenstrahlen im Comer See spiegeln.

Vinci als zweiter Stop vom Toskana Roadtrip

Der nächste Ort bildete das vollkommene Kontrastprogramm zum Comer See. Denn nach dem Sehen-und-Gesehen-werden am Comer See kamen wir in der Nähe des kleinen toskanischen Ortes Vinci in einer familiengeführten Anlage im ländlichen bzw. nostalgischen Stil unter. Hier fanden wir die absolute Ruhe. Ideal also für alle, die die absolute Erholung suchen. Aber auch für diejenigen, die in dieser Corona-Zeit für sich sein wollen. Die Anlage bietet einen guten Ausgangspunkt für Ausflüge in und rund um die Toskana.

La Porta di Mignana – Casa Vacanze in Campagna

Die 5 Cottages der Casa Vacanze la Porta di Mignana liegen etwa 10 Minuten von Vinci, der Geburtsstadt Leonardo da Vincis, auf einer Anhöhe von ca. 340 m. Es handelt sich um eine sehr gepflegte Anlage. Im Stil niedlich, rustikal und wirklich gemütlich. Mit atemberaubender Aussicht. Allerdings kommen nur Auto-Reisende in den Genuss, denn die Anlage ist relativ weit von der Stadt und somit jeglicher Verkehrsanbindung abgelegen. Genau genommen sind es 10 Fahrtminuten nach Vinci, 20 nach Empoli und 40 Minuten nach Florenz. Ideal also für einen Toskana Roadtrip und die Fahrt zu den Cottages lohnt allemal!

Einige der Häuser stammen bereits aus dem Jahre 1800. Die neueren Häuser hingegen passen sich dem Stil ziemlich gut an. Unsere Kleine hat es besonders an dem Pool der Anlage gezogen, der nur etwa 10-20 m von unserem Hauseingang entfernt war. Darüber hinaus seien auch die hoteleigenen Fahrräder erwähnt, die Ihr Euch für Euer Sportprogramm am Berg kostenlos ausleihen könnt.

Die mit Küchenutensilien gut ausgestattete Anlage ist besonders gut für Selbstverpfleger geeignet. Der nächstgelegene Supermarkt ist ungefähr 10 Minuten entfernt. Da wir abends jedoch nicht selbst kochen wollten, kehrten wir stattdessen außer Haus ein.

Sehenswürdigkeiten und Restaurant Tipps rund um Vinci / Campagna

Die italienische Gemeinde mit etwa 14691 Einwohnern bietet ein paar Besichtigungsmöglichkeiten. Hervorzuheben sind hier das Castello dei Conti Guidi bzw. Castello della Nave (Schiffsburg), die Burg im Ortszentrum, welche um das Jahr 1000 entstand und sich seit 1919 im Besitz der Gemeinde Vinci befindet. Sicherlich noch prominenter und absolut lohnenswert ist das 3 km entfernte inmitten eines Olivenwaldes gelegene Geburtshaus von Leonardo da Vinci im Ortsteil Anchiano.

Verpflegungstechnisch kann ich Euch folgende Tipps mit an die Hand geben:

  • The Canary (Empfehlung der äußerst hilfsbereiten Besitzerin der Anlage),
  • Il Pinone (ca. 15 Minuten entfernt) und
  • L`Osteria dei Mercanti in Gallerate (etwa 25 Minuten von der Unterkunft entfernt) – man spricht hier nur Italienisch, aber das fanden wir besonders charmant!

Florenz als dritter Stop vom Toskana Roadtrip

Da wir bereits vor 5 Jahren (mein sagt übrigens es seien eher 10 Jahre!) das gesamte Florenz Sightseeing Programm durchgezogen haben, ließen wir es bei unserem diesjährigen Toskana Roadtrip ein wenig entspannter angehen. Wir steuerten also diejenigen Hot Spots an, die wir wohl nie wieder so leer erleben werden wie in dieser Zeit. Was die Verpflegung anbelangt, so handhabten wir die Angelegenheit eher pragmatisch-rustikal. Mit Kleinkind sind Pasta & Pizza ja immer sehr dankbar.

Unsere Restaurant Tipps & zu empfehlende Sehenswürdigkeiten

  • Ponte Vecchio, die älteste Brücke über dem Arno in Florenz – Vorsicht vor Taschendieben!
  • Kathedrale von Florenz ( Il Duomo / Cattedrale di Santa Maria di Fiore) – Vorsicht vor Taschendieben!
  • Palazzo Pitti, der Renaissance Palast als spätere Residenz des Königs von Italien – zur Zeit stehen 104 gusseiserne überlebensgroße Wölfe des chinesischen Künstlers Liu Rouwang, die bereits 2017 auf der Nordart zu sehen waren, davor.
  • Uffizien (nicht Teil unseres diesjährigen Trips) – grundsätzlich jedoch einen Besuch wert. Um lange Warteschlangen zu vermeiden solltet Ihr Euch Euer Ticket vorab bestellen. Ob dies in der Corona-Zeit sein soll, müsst Ihr selbst entscheiden.
  • Louis Vuitton – sicherlich nichts Typisches für Florenz; dennoch LV-Fans zu empfehlen, denn hier habt Ihr die Möglichkeit, noch das eine oder andere bereits in Deutschland vergriffene Modell zu ergattern. Ich für meinen Teil habe mich für einen Klassiker, das Modell Metis entschieden – mein verspätete Wurfprämie sozusagen… 🙂
  • Ganz in der Nähe von LV findet Ihr das Venchi; hierher solltet Ihr als Schokoladenfans unbedingt einen Abstecher machen! Denn hier haben sich die Florentiner wahrlich etwas einfallen lassen!
  • Unweit der Ponte Vecchio entdeckten wir eine ziemlich stylische Eisdiele namens Santa Trinita. Hier kehrten wir ein und verweilten einen Moment.
  • Bar Degli Artigiani – eine urige Bar in einer der Seitenstraßen in der Nähe der Ponte Vecchio. Kaffeespezialitäten und frisch gepresste O-Säfte sind hier zu empfehlen. Mehr als einen Drink hatten wir nicht.
  • Die Pizzaria Mangia Pizza ist in der Nähe von Ponte Vecchio bzw. den Uffizien in bester Lage gelegen, da in zweiter Reihe immer noch sehr zentral, aber nicht zu voll. Trotz prominenter Lage ist die Pizzeria keinesfalls abgehoben – weder menschlich noch preislich. Das Konzept basiert eigentlich auf Selbstbedienung. Hier könnt Ihr zwischen zwei Größen hausgemachter Pizza zu 8,- oder 10,- Euro wählen. Alternativ kann ich Euch auch die gemischten Toskanischen Speisen zu je 10,- Euro empfehlen.
  • Ebenfalls sehr gut, aber etwas teurer ist die Pizzeria Antico Bar Ginori, die sich in der Nähe des Domes befindet.
  • Ganz in der Nähe von Bahnhof und dem Grand Hotel Baglioni ist das Alinari Café, eine wunderbare Pasticceria mit zahlreichen Köstlichkeiten. Bemerkenswert ist hier übrigens auch der schöne Kronleuchter im Eingangsbereich! Hier organisierte ich die Last-Minute-Geburtstagstorte für meinen Mann.
Ponte Vecchio Florenz als Stopp vom Toskana Roadtrip
Ponte Vecchio, Firenze
Ponte Vecchio Florenz als Stopp vom Toskana Roadtrip
Ponte Vecchio Florenz als Stopp vom Toskana Roadtrip
Ponte Vecchio Florenz als Stopp vom Toskana Roadtrip
Ponte Vecchio Florenz als Stopp vom Toskana Roadtrip
Ponte Vecchio Florenz als Stopp vom Toskana Roadtrip
Ponte Vecchio Florenz als Stopp vom Toskana Roadtrip
Ponte Vecchio Florenz als Stopp vom Toskana Roadtrip
Gelateria Santa Trinita Florenz als Stopp vom Toskana Roadtrip
Bar Caffè degli Artigiani Florenz als Stopp vom Toskana Roadtrip
Ponte Vecchio Florenz als Stopp vom Toskana Roadtrip
Die Eisernen Wölfe der Nordart in Büdelsdorf vor dem Palazzo Pitti Florenz als Stopp vom Toskana Roadtrip
Palazzo Pitti und die Eisernen Wölfe der Nordart in Büdelsdorf
Pizzaria Mangia Pizza

Grand Hotel Baglioni Firenze

Das Grand Hotel Baglioni in Florenz ist zentraler als zentral gelegen – direkt zwischen dem Bahnhof sowie dem Dom. Wer nun jedoch an Bahnhofsatmosphäre denken muss, liegt mehr als falsch. Denn das Grand Hotel präsentiert sich in einem historischen Gebäude mit neu renovierten und geschmackvollen Räumlichkeiten. Daneben zieren zahlreiche nostalgische Fotos die Flure. Neben dem absolut freundlichen und zuvorkommenden Personal ist vor allem die atemberaubende Dachterrasse zu erwähnen, von der aus man einem fantastischen Ausblick auf den Dom genießen kann. Wem also der direkte Besuch des Domes zu touristisch ist, dem empfehle ich den verlängerten Aufenthalt auf der Terrasse des Hotels. Abends ist diese jedoch so gut besucht, dass Ihr für Euren Aperitiv bzw. Euer Dinner unbedingt reservieren solltet. Ansonsten habt Ihr auch einen fantastischen Blick auf die Dächer von Florenz vom hoteleigenen Restaurant aus. Hier findet das Frühstück statt.

Ebenfalls ist die praktische Garage herauszustellen. Da wir mit dem Auto unterwegs waren, brauchten wir unbedingt einen Stellplatz. Und Parken in Florenz ist ziemlich teuer. Nicht zu vergessen die verbotenen Verkehrzonen, die nur passiert werden dürfen, sofern Ihr einen nachgewiesenen Hotelaufenthalt in der Altstadt hattet. Ansonsten wird es teuer (beachtet hier also unbedingt die Verkehrsschilder sowie die Kameras, die überall aufgestellt sind).

Grand Hotel Baglioni Florenz als Stopp vom Toskana Roadtrip
Grand Hotel Baglioni Florenz als Stopp vom Toskana Roadtrip
Grand Hotel Baglioni Florenz als Stopp vom Toskana Roadtrip
Grand Hotel Baglioni Florenz als Stopp vom Toskana Roadtrip
Dachterrasse des Grand Hotel Baglioni
Dachterrasse Grand Hotel Baglioni Florenz als Stopp vom Toskana Roadtrip
Grand Hotel Baglioni Florenz als Stopp vom Toskana Roadtrip

Corona Hinweis:

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass es sich bei dem Grand Hotel in Florenz um ein Stadthotel handelt. Wer also die vollkommene Ruhe und Entstpannung sucht, der ist auf dem Land oder in unserer vorherigen Unterkunft bei Vinci sicherlich besser aufgehoben. Denn eine gewisse Geräuschkulisse ist nicht zu vermeiden. Uns hat es jedoch nicht gestört, denn die Fenster waren ziemlich gut isoliert.

Aufgrund der aktuellen Corona Situation war Florenz so leer wie es sicherlich nie wieder sein wird. Es liegt nahe, dass im Hotel wie auch in Restaurants oder in anderen öffentlichen Räumlichkeiten Maskenpflicht bestand. Gleich nach unserer Ankunft im Hotel wurden übrigens unsere Temperaturen sowie der Blutdruck gemessen.

Buggiano bei Lucca als vierter Stop vom Toskana Roadtrip

Die Weiterfahrt nach Lucca bzw. die Suche nach einer geeigneten Unterkunft stellte uns wahrlich vor Herausforderungen Ende August. Denn die meisten Hotels mit Pool hatten allenfalls noch ein Zimmer für eine Nacht. Da uns dies mit Kleinkind und Kofferpacken jedoch zu stressig war, führte uns unsere Reise in eine romantische ältere Unterkunft auf der Anhöhe von Buggiano. Der Ort ist etwa 18 km von Lucca entfernt. Auf dem Weg dorthin besichtigten wir einige fantastische Unterkünfte, von denen ich Euch zwei weitere nicht vorenthalten möchte.

Villa Cheli, Lucca

Die Villa Cheli verfügt über eine wunderschöne Gartenanlage mit einer traumhaften Zufahrt, bepflanzt mit zahlreichen Zypressen entlang des Weges. Auch der Hof vor der Villa läd zum Verweilen ein. Die Inneneinrichtung ist im typisch toskanischen Stil gehalten. Gerne wären wir hier zwei Nächte geblieben, allerdings gab es nur noch ein Zimmer mit Dachluke und wir wollten den schönen Ausblick auf die toskanische Landschaft genießen. Daher hielten wir weiter Ausschau.

Villa Cheli Lucca als Stopp vom Toskana Roadtrip
Villa Cheli als Stopp vom Toskana Roadtrip
Villa Cheli Lucca als Stopp vom Toskana Roadtrip
Villa Cheli Lucca als Stopp vom Toskana Roadtrip
Villa Cheli als Stopp vom Toskana Roadtrip
Villa Cheli als Stopp vom Toskana Roadtrip
Villa Cheli Lucca als Stopp vom Toskana Roadtrip

Albergo Villa Marta, Lucca

Zugegebenermaßen war die Villa Marta unser absoluter Favorit, für den wir sogar auch nur eine Nacht untergekommen wären. Allerdings schnappte uns jemand in der letzter Minute das Zimmer vor der Nase weg. Die Unterkunft steht jedoch weiterhin auf unserer Top-Ten-Liste.

Albergo Villa Marta Lucca als Stopp vom Toskana Roadtrip
Albergo Villa Marta als Stopp vom Toskana Roadtrip
Albergo Villa Marta Lucca als Stopp vom Toskana Roadtrip
Albergo Villa Marta Lucca als Stopp vom Toskana Roadtrip

Villa Sermolli, Buggiano

Die auf einer Anhöhe gelegene etwa 500 Jahre alte Villa Sermolli überzeugte uns auf Anhieb durch ihre Panoramaterrassen. Zwar nicht unbedingt lichtdurchflutet, aber dennoch sehr stilvoll und passend im historischen Stil eingerichtet entschieden wir uns für diese Villa, die über zahlreiche romantische Ecken verfügt. Ein Abendessen auf einer der Dachterrassen ist ein Muss während des Aufenthalts. Selten hatte ich einen schöneren Ausblick! Wenngleich die Villa über einen kleinen Pool in einem familiären Garten verfügt, so solltet Ihr wissen, dass der Weg dorthin ein wenig länger und für ältere Menschen durchaus etwas mühsam sein kann. Insgesamt eine außergewöhnliche Unterkunft, deren Räumlichkeiten im alten Glanz erstrahlen und die mit hochwertigem antiken Mobiliar ausgestattet ist.

Villa Sermolli als Stopp vom Toskana Roadtrip
Dachterrasse der Villa Sermolli als Stop vom Toskana Roadtrip
Dachterrasse der Villa Sermolli als Stop vom Toskana Roadtrip
Blick auf die Frühstücksterrasse der Villa Sermolli als Stop vom Toskana Roadtrip
Dachterrasse der Villa Sermolli als Stop vom Toskana Roadtrip
Dachterrasse der Villa Sermolli als Stop vom Toskana Roadtrip
Villa Sermolli als Stop vom Toskana Roadtrip
Villa Sermolli als Stopp vom Toskana Roadtrip
Villa Sermolli als Stopp vom Toskana Roadtrip
Villa Sermolli als Stopp vom Toskana Roadtrip
Villa Sermolli als Stopp vom Toskana Roadtrip

Restaurant Tipps bei Buggiano bei Lucca

Außerhalb unserer Unterkunft Villa Sermolli kehrten wir lediglich einmal ein. Hier ist das Restaurant La Taverna del Vin Vino zu empfehlen.

Sehenswürdigkeiten & Restaurant Tipps in Lucca

Unsere Weiterfahrt Richtung Siena verbanden wir mit einem Besuch von Lucca. Die Altstadt am Fluss Serchio ist klein, aber fein und bietet so einiges an Sehenswürdigkeiten. Im 13. und 14. Jahrhundert gehörte Lucca zu den einflussreichsten europäischen Städten, wobei insbesondere die Textilindustrie eine große Rolle spielte. Denn die Stadt war vor allem bekannt für die Seide, deren Farbenpracht in Europa als unübertroffen galt.

Während unseres 3-stündigen Aufenthaltes konzentrierten wir uns hierbei auf folgendes:

  • Die gut erhaltene Stadtmauer aus der Renaissance, welche die Altstadt mit ihren kopfsteingepflasterten Gassen umgibt.
  • Das Museum Casa di Puccini, das Geburtshaus des großen Komponisten.
  • Neben zahlreichen Kirchen und Kathedralen sticht besonders der Torre Guinigi, einer der wenigen gut erhaltenen Geschlechtertürme der Stadt hervor. Charakteristisch sind vor allem die Steineichen, die aus seiner Spitze herauswachsen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation besuchten wir den Turm nicht von innen. Die Ansicht von außen lohnt aber allemal!
  • Den Abend ausklingen ließen wir auf der Piazza dell`Anfiteatro bzw. Piazza Anfiteatro. Auf dem ellipsenförmigen Platz sind zahlreiche Restaurants, die sich in Qualität und Preis nicht wirklich unterscheiden. Gleich wie – wir saßen hier jedenfalls wegen des Ambientes eines römischen Amphitheaters.
Altstadt von Lucca beim Toskana Roadtrip
Altstadt von Lucca beim Toskana Roadtrip
Torre Guinigi in der Altstadt von Lucca beim Toskana Roadtrip
Altstadt von Lucca beim Toskana Roadtrip
Altstadt von Lucca beim Toskana Roadtrip
Piazza Anfiteatro Altstadt von Lucca beim Toskana Roadtrip
Piazza Anfiteatro in der Altstadt von Lucca beim Toskana Roadtrip
Altstadt von Lucca beim Toskana Roadtrip
Altstadt von Lucca beim Toskana Roadtrip
Restaurant in der Altstadt von Lucca beim Toskana Roadtrip

San Gimignano als fünfter Stopp vom Toskana Roadtrip

Unsere Unterkunft Villa Sabolini in Colle di Val d`Elsa

Spät am Abend erreichten wir unsere nächste Unterkunft inmitten des Chianti Tals zwischen Florenz und Siena. Die Villa Sabolini ist etwa 25 km von Siena entfernt und bietet eine hervorragende Ausgangslage für Ausflüge nach San Gimignano, Volterra, Florenz und Siena. Die familiengeführte 4-Sterne-Anlage verfügt über eine traumhaft schöne Aussicht auf die toskanische Landschaft. Nicht nur der Bereich vor den Wohnkomplexen, sondern auch die Gartenanlage mit Pool laden zum Verweilen ein. Wir konnten hier herrlich entstpannen, denn die meisten Gäste machen tagsüber ihre Ausflüge. Ansonsten sind alle Bereiche sehr stil- und geschmackvoll eingerichtet. Sauberkeit und Freundlichkeit werden darüber hinaus ganz groß geschrieben! Die Villa Sabolini verfügt über ein hoteleigenes Restaurant. A la carte wie auch Halbpension sind hier möglich. Letzteres werden wir heute Abend testen.

Villa Sabolini in der Nähe von San Gimignano beim Toskana Roadtrip
Villa Sabolini in der Nähe von San Gimignano beim Toskana Roadtrip
Villa Sabolini in der Nähe von San Gimignano beim Toskana Roadtrip
Villa Sabolini in der Nähe von San Gimignano beim Toskana Roadtrip
Swimmingpool der Villa Sabolini in der Nähe von San Gimignano beim Toskana Roadtrip
Villa Sabolini in der Nähe von San Gimignano beim Toskana Roadtrip
Villa Sabolini in der Nähe von San Gimignano beim Toskana Roadtrip

Sehenswürdigkeiten & Restaurant Tipps in San Gimignano

Tags darauf machten wir einen Ausflug nach San Gimignano als sog. mittelalterliches Manhattan der Toskana, dessen Türme sich schon von aller Ferne aus bestaunen lassen können.

Im Stadtinneren strahlt San Gigmignano etwas ganz Besonderes aus und berüht mich dabei jedes Mal tief im Herzen. Es ist nicht nur das mittelalterliche Flair mit seinen gut erhaltenen Türmen und Stadtmauern. Die Stadt hat etwas Erhabenes und dabei doch so Gemütliches. Die Ernennung zum UNESCO-Weltkulturerbe im Jahre 1990 erfolgte somit nach meinem Dafürhalten vollkommen zu recht. Insofern solltet Ihr den Besuch dieser Stadt bei Eurem Toskana Roadtrip keinesfalls verpassen. Wie bereits oben erwähnt sind die 13 (von ehemals 72!) Geschlechtertürme ganz charakteristisch für die Stadt. Diese wurden seinerzeit von Adelsfamilien errichtet und galten als Statussymbol.

Darüber hinaus möchte ich folgende Sehenswürdigkeiten und Restaurants empfehlen:

  • eigentlich ist das gesamte Altstadt-Zentrum eine Sehenswürdigkeit. Beim Spaziergang hierdurch stolpert Ihr nahezu in die Hauptattraktionen!
  • Die Piazza della Cisterna, ein dreieckiger Platz, der von mittelalterlichen Häusern gesäumt ist.
  • Der Duomo di San Gimignano, eine im 12. Jahrhundert erbaute Kirche.
  • San Gimignano hat zahlreiche gute Restaurants. Haltet am besten Ausschau und wählt das aus, was Euch auf Anhieb gefällt. In diesem Jahr nahmen wir einen Drink in der Bar Torre Guelfa ein. Hier bekommt Ihr natürlich auch Speisen wie Pizza, Focaccia oder toskanische Spezialitäten. Ansonsten kann ich Euch die Osteria del Carcere in einer der Seitenstraßen empfehlen.
Blick auf die Geschlechtertürme von San Gimignano beim Toskana Roadtrip
Blick auf die Geschlechtertürme von San Gimignano beim Toskana Roadtrip
Ganni Leo Kleid in San Gimignano beim Toskana Roadtrip
Altstadt von San Gimignano beim Toskana Roadtrip
Altstadt von San Gimignano beim Toskana Roadtrip
Geschlechterturm in Altstadt von San Gimignano beim Toskana Roadtrip
Altstadt von San Gimignano beim Toskana Roadtrip

Volterra als sechster Stopp beim Toskana Roadtrip

An diesem verregneten Montag planten wir einen Ausflug nach Volterra, denn die mittelalterliche Stadt südwestlich von Florenz sollte man beim Toskana Roadtrip keinesfalls missen. Ich will jedoch ganz ehrlich mit Euch sein, denn unser kleiner Trip ging leider etwas schief…

Vor den Toren der Stadt angekommen, stellten wir fest, dass wir beide unsere Geldbörsen in unserer Unterkunft, der Villa Sabolini, vergessen hatten. Insofern waren zwei Dinge unmöglich: Parken und Einkehren. Schlechte Voraussetzungen für drei knurrende Mägen! Wir konzentrierten uns daher auf wenige Aufnahmen der Altstadt und fuhren dann wieder nach Hause.

Da wir Volterra jedoch bereits während unseres letzten Toskana Trips besucht hatten, kann ich Euch noch einige Tipps mit an die Hand geben:

  • Palazzo dei Priori als ältester Kommunalpalast auf der Piazza dei Priori: Während der Palast eher unspektakulär ist, bietet sein mit mittelalterlichen Fresken verzierter Glockenturm einen wunderbaren Panoramablick über die Stadt sowie das spektakuläre landschaftliche Umfeld. Tipp: Zur vollen Stunde sollet Ihr wieder unten sein, denn die große Glocke hängt auf Augenhöhe und ist nicht gerade leise.
  • Dom von Volterra (Cattedrale di Santa Maria Assunta) aus dem 12. Jahrhundert: Die Kathedrale im Stil der Romantik verfügt über einen Marmoreingang sowie eine vergoldete Kassettendecke.
  • Die gut erhaltene Porta all`Arco als Tor der etruskischen Stadtmauer, welche aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. stammt.
  • Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Museo Etrusco Guarnacci, in der eine umfangreiche Sammlung archäologischer Pfunde – u.a. der etruskischen Akropolis – zu sehen ist. Darüber hinaus sind das Römische Theater sowie die Ruinen einer Thermenanlage aus dem 3. Jahrhundert sehenswert.
Die mittelalterliche Stadt Volterra als Stopp vom Toskana Roadtrip
Die mittelalterliche Stadt Volterra als Stopp vom Toskana Roadtrip
Die mittelalterliche Stadt Volterra als Stopp vom Toskana Roadtrip
Die mittelalterliche Stadt Volterra als Stopp vom Toskana Roadtrip
Die mittelalterliche Stadt Volterra als Stopp vom Toskana Roadtrip
Die mittelalterliche Stadt Volterra als Stopp vom Toskana Roadtrip
Aussicht auf Volterras spektakuläres Umland beim Toskana Roadtrip
Ausblick von Volterra beim Toskana Roadtrip

Siena als siebter Stopp beim Toskana Roadtrip

Nach dem unvergleichlichen Aufenthalt in der Villa Sabolini fiel es uns wahrlich schwer, die nächste Unterkunft direkt in bzw. in der Nähe von Siena auszusuchen. Fest stand, dass wir Siena – als Hauptstadt der Herzen der Toskana – auf jeden Fall noch einmal besuchen wollten. Da es sich jedoch um unsere letzten Tage vor Ort handelte, wollten wir eine besonders schöne Unterkunft mit Pool. Angesichts der Tatsache, dass viele Unterkünfte zu dieser Zeit geschlossen waren/ sind, war die Auswahl leider nicht allzu groß. Nach einer längeren Hotel-Recherche entschlossen wir uns letzten Endes für das Dievole, dessen Geschichte in das Jahr 1090 zurückgeht.

Dievole Winery Resort in Castelnuovo Berardenga / Chianti Classico

Das Dievole Wine Resort befindet sich inmitten des Chianti Classico etwa zwölf Kilometer von Siena und rund einen Kilometer vom malerischen Dörfchen Vagliagli entfernt. Aufgrund seiner etwas abgelegenen Lage empfehle Euch unbedingt eine Anreise mit dem Auto. Vom Resort aus – und insbesondere vom Bereich rund um den Infinity-Pool – könnt Ihr eine fantastische Aussicht auf die Landschaft der Toskana genießen. Dies gepaart mit den sauberen und äußerst stilvoll eingerichteten Zimmern sowie einem überaus freundlichem und zuvorkommenden Personal machen die Unterkunft einzigartig! Das Frühstücksbuffet im Garten (das Buffet befand sich drinnen) war reichhaltig und lecker.

Erwähnenswert finde ich noch, dass sich das Dievole im Besitz des argentinischen Milliardärs Alejandro Pedro Bulgheroni befindet, welcher selbstverständlich nicht vor Ort war. Entsprechend professionell und zugleich anonym ist die Atmosphäre in der Anlage. (Anmerkung: Wir bevorzugen grundsätzlich daher eher familiengeführte Unterkünfte mit entsprechender Anwesenheit der Besitzer, da wir gerne mit Land und Leuten in Kontakt treten.) Darüber hinaus war das Resort nahezu in ”deutscher Hand”. Wenngleich wir sehr nette Begegnungen mit anderen Reisenden vor Ort hatten, so freuen wir uns auch immer über italienische Gäste. Ein Mini-Kritikpunkt sind die Preise der Minibar; sie sind vergleichbar mit denen auf dem Markusplatz in Venedig. Nach meinem Dafürhalten tut sich das Resort damit nicht unbedingt einen Gefallen.

Corona-Hinweis: In dieser Corona-Zeit hatten wir einen festgelegten Essens-Slot, den wir zuvor buchen konnten. Aus naheliegenden Gründen war Selbstbedienung am Buffet nicht möglich. Stattdessen teilten wir unsere Wünsche dem Personal mit. Wenngleich der Ablauf so ein wenig zeitintensiver war, störte uns dies nicht, denn das Personal nahm es auch nicht so eng mit den Zeitfenstern.

Restaurant Tipp & Sehenswürdigkeiten für Siena und Umgebung

Nachdem wir bereits auf der Hinfahrt zum Resort auf eine urige und vor allem typisch-einheimische Enoteca aufmerksam wurden, besuchten wir diese direkt am Abend. Das Ristorante della Fornace ist auf zwei Ebenen ganz urig und unprätentiös eingerichtet. Es verfügt über eine Terrassse, von der aus der Sonnenuntergang gut zu beobachten ist. Da es an diesem Abend relativ kalt war, setzten wir uns nach drinnen. Atmosphäre, Gerichte und Service waren nicht zu beanstanden. Auch gingen die Italiener gewohnt unkompliziert und herzlich mit unserer Kleinen um.

Tags darauf steuerten wir ein weiteres Mal Siena an. Leider erreichten wir die Stadt erst in der Dämmerung, da die Parkplatzsuche verhältnismäßig lange dauerte. Mit hungrigem Magen kehrten wir direkt in eine Pizzaria mit Blick auf den Dom ein. In die Pizzaria San Domenico stolperten wir geradezu hinein, denn von hier aus war die Aussicht auf den Dom, die Cattedrale Metropolitana di Santa Maria Assunta, atemberaubend!

Frisch gestärkt ging es für uns dann Richtung Piazza del Campo. In einer der zahlreichen Eisdielen aßen wir das wohl teuerste Eis ”ever”, aber der Ausblick auf den Platz ist einfach unbezahlbar und die Miete muss ja auch irgendwie ”reinkommen”.

Siena Parkplatz Tipp

Die Zeit solltet Ihr jedoch auf jeden Fall investieren, da es – ähnlich wie in Florenz – auch hier in der Altstadt die verbotenen Verkehrszonen gibt, die wenn Ihr sie mißachtet, teuer werden können. Wir sprechen da aus Erfahrung… 🙂 Vor den Toren der Altsstadt gibt es jedoch kostenfreie wie auch kostenpflichtige Parkplätze, so dass Ihr nicht in die Verkehrsfalle tappen müsst.

Rückfahrt – Rezzonico am Comer See als letzter Stopp vom Toskana Roadtrip

Diese Städte solltet Ihr für Euren Toskana Roadtrip einplanen

Folgende Städte besuchten wir bereits und können sie Euch ans Herz legen.

Florenz und Siena

Ein Muss eines jeden Toskana Urlaubes sind Florenz – als größte Stadt und zugleich Hauptstadt der Toskana – sowie Siena – als Hauptstadt der Herzen. Zumindest unserer! Denn letztere ist einfach wesentlich entspannter als das schöne, aber durchaus auch hektische Florenz. Beide Städte besuchten wir bereits vor über 5 Jahren. Sie sind definitiv einen Besuch wert!

Pisa

Im Juli dieses Jahres besuchten wir das erste Mal Pisa – denn das hatten wir bei unserer damaligen Reise ausgelassen. Eine historische Stadt, die für mich eigentlich den Inbegriff des Massentourismus symbolisiert. Eigentlich! Denn wir werden diese Stadt sicherlich nie wieder so angenehm besucht erleben wie in dieser Corona Zeit. Anstatt großer Menschenmassen waren die Besucher vor Ort mehr als überschaubar. Tatsächlich war die Lage so entspannt, dass unsere Kleine mit ihrem Laufrad durch das Arreal rund um den Schiefen Turm fahren konnte. Auch ein Parkplatz fast direkt vor dem Eingang des Turmes ist ansonsten wohl so wahrscheinlich wie ein 6er im Lotto! Wir hatten einen sehr entspannten Aufenthalt vor Ort, sind jedoch nicht auf den Turm gegangen. In dieser besonderen Zeit war das Reisen für uns zwar gut möglich, aber eben anders…

Direkt vor der Porta Nuova ist übrigens ein kleiner Markt mit zahlreichen Ständen. Links davor an der Ecke ist ein kleines Café namens Po`sto Café Pisa. Hier könnt Ihr Euch zu moderaten Preisen für Eure Besichtigungen stärken bzw. Euch danach mit einem herrlichen Granita al Limone erfrischen. Vor der Tür gibt es einige Schattenplätze.

Ansonsten, d.h. außerhalb des zuvor beschriebenen Arreals rund um den Torre di Pisa herum, können wir Pisa nicht wirklich weiterempfehlen. Für die Hauptattraktionen solltet Ihr ca. 1-2 Stunden einkalkulieren.

Weitere empfehlenswerte Städte unseres letzten Urlaubes für Euren Toskana Roadtrip

  • Forte dei Marmi – an der toskanischen Küste. Der Ort erinnert ein wenig an Santa Barbara. Eine wirklich schöne Gegend, über die es noch einen gesonderten Artikel geben wird.
  • Montalcino in der Provinz Siena, das Adlerhorst mit fantastischer Aussicht über die toskanische Landschaft; hier wird der berühmte und teure Brunello angebaut
  • Montepulciano als mittelalterliche Hügelstadt, die für ihren Vino Nobile bekannt ist
  • und natürlich das Zwischendrin – das Chianti Tal mit all seinen entzückenden Ortschaften

*Alle Unterkünfte sind selbst bezahlt worden. Jedoch mit Werbung gekennzeichnet, da Marken sowie Hotel- und Restaurantnamen genannt werden.

Mehr zum stöbern

Melde dich für unseren Newsletter an



*Mit Betätigen des Buttons „Absenden“ willige ich zum wiederholten Erhalt unseres Newsletters ein. Diese Einwilligung können Sie jederzeit widerrufen. Weitere Hinweise finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.